In search of the Lion King…

Posted on

Posted from Zanzibar Town, Zanzibar Urban/West, Tanzania.

Nachdem wir uns nach dem Kilimanjaro eineinhalb Tage Pause gegönnt hatten, waren wir bereit für das nächste Abenteuer: Die Safari.

Wir wurden in Moshi abgeholt und in Arusha stieg noch ein weiterer Teilnehmer, der Mexikaner Jaime zu. Der erste Nationalpark, welchen wir anpeilten war der Tarangire Nationalpark. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir auf Pirschfahrt durch den sehr schönen Park, in welchem die weltweit grösste Dichte an Elefanten lebt. Nebst vielen Elefanten sahen wir auch eine Löwin, viele Zebras, Gnus, Dik-Diks, Mangusten, Giraffen, bunte Vögel und noch einiges mehr. Was mir auch sehr gefallen hat an dem Park war die trockene Steppe, die von dem Tarangire-Fluss durchzogen ist, welcher die Tiere zum Trinken anlockt und der von viel Grün umgeben ist. Eine weiteres Merkmal des Parks sind die vielen, meist einzeln stehenden Baobab-Bäume, die sind wunderschön und ganz schön eindrücklich.

Baobab Baum, Tarangire National Park, Tanzania

Was die beiden sich da wohl erzählen, Tarangire National Park, Tanzania

Zebras, Tarangire National Park, Tanzania

Zebras und Gnus, Tarangire National Park, Tanzania

Tarangire Fluss, Tarangire National Park, Tanzania

Elefant am Tarangire Fluss, Tarangire National Park, Tanzania

Elefanten, Tarangire National Park, Tanzania

Elefantenbaby, Tarangire National Park, Tanzania

Sattelstorch, Tarangire National Park, Tanzania

Dik-Dik, Tarangire National Park, Tanzania

Löwin, Tarangire National Park, Tanzania

gut gebrüllt Löwe, Tarangire National Park, Tanzania

Tarangire National Park, Tanzania

Riesenechse, Tarangire National Park, Tanzania

Am Abend wurde uns von unserem Koch ein wunderbares Nachtessen auf den Tisch gezaubert und bevor wir uns in die Zelte verkrochen, unterhielt ich mich noch lange mit Jaime, der in Mexico und den USA aufgewachsen ist und seit einigen Jahren in Humanitären Projekten arbeitet, so derzeit für eine Schweizer Organisation in der Republik Somaliland – ganz schön spannend!

Der nächste Tag führte uns durch schöne Landschaft mit vielen Massais durch das Ngorongoro Schutzgebiet in den Serengeti Nationalpark. Den restlichen Nachmittag sowie auch den Donnerstag verbrachten wir auch dort wieder mit Pirschfahrten, auf welchen wir jede Menge Löwen und sogar auch einige Leoparden sahen. Die Geparden, welche ich mir so gewünscht hatte zu sehen, zeigten sich leider nur aus der Ferne. Die Palette der Tiere, welche wir zu sehen bekamen, kann sich aber trotzdem sehen lassen, geht sie doch von Büffel über Giraffen und Elefanten (eine Familie inkl. dem kleinsten Elefantenbaby, das ich je gesehen habe), Gnus, Zebras, Hyänen, Pimbis (mein Lieblingstiername auf Suaheli – was ein Pimbi auf Deutsch ist, weiss ich leider nicht, auf Englisch ist es Rock Hyrax), diverse Vögel, Hippos, Krokodile, Gazellen, Strausse etc. Ein besonderer Augenblick war auch, als eine Thompsongazelle vor unserem Wagen stand und dann davonhüpfte – direkt in die Fänge einer Löwin!

Bananen soweit das Auge reicht, unterwegs zum Serengeti National Park, Tanzania

Mto wa Mbu, unterwegs zum Serengeti National Park, Tanzania

Massais an der Tankstelle, unterwegs zum Serengeti National Park, Tanzania

Massai-Siedlung, unterwegs zum Serengeti National Park, Tanzania

Eingangsschild, Serengeti National Park, Tanzania

Serengeti National Park, Tanzania

Thompsongazelle, Serengeti National Park, Tanzania

Tüpfelhyäne, Serengeti National Park, Tanzania

junger Leopard, Serengeti National Park, Tanzania

Gepard, Serengeti National Park, Tanzania

Hartebeest, Serengeti National Park, Tanzania

Giraffe mit Baby, auf dem Weg zum Serengeti National Park, Tanzania

Afrikanischer Büffel, Serengeti National Park, Tanzania

Hippos, Serengeti National Park, Tanzania

Serengeti National Park, Tanzania

Löwin, Serengeti National Park, Tanzania

und noch ein Leopard, Serengeti National Park, Tanzania

Leopard, Serengeti National Park, Tanzania

Teenager Löwe, Serengeti National Park, Tanzania

der Papa hält Siesta, Serengeti National Park, Tanzania

Mama schiebt Wache, Serengeti National Park, Tanzania

Pimbi, Serengeti National Park, Tanzania

interessante Vogelnester, Serengeti National Park, Tanzania

Farbenfrohe Echse, Serengeti National Park, Tanzania

Abendstimmung, Serengeti National Park, Tanzania

Am Freitag fuhren wir nochmals eine Runde durch die Serengeti und dann wieder die ganze holprige und staubige Strecke zurück ins Ngorongoro-Schutzgebiet. Dort zelteten wir auf dem Kraterrand auf einem nicht sehr schönen Campingplatz. Was das aber wieder wettmachte waren zum einen die Zebras, die ums Toilettenhäuschen herumstanden und die Elefanten: Als wir beim Nachtessen sassen kam Noel, unser Koch; wir sollen rasch mitkommen – ja und direkt hinter dem Gebäude standen in der Dunkelheit wenige Meter von uns entfernt zwei Elefanten, einer von ihnen am Wasser aus dem Wassertank trinken. Was für ein Augenbklick! Das ist schon recht krass, dass die Campingplätze überhaupt gar nicht eingezäunt sind.

Am Samstag stand dann der Besuch des Ngorongorokraters auf dem Programm. Bei der Fahrt zum Krater konnten wir Massai-Jungen beobachten, wie sie ihre Kuhherden zum Tränken in den Krater führten – ein Prozedere, welches offenbar jeden Tag aufs Neue stattfindet! Nach einer kurzen, steilen Abfahrt waren wir dann im Krater, einem ganz speziellen Ort. Die Tiere sind dort viel „vermischter“ als in anderen Pärken, wo es eher so ist, dass jedes Tier seine eigene Region hat. Der See mit den Flamingos, davor Zebras, Gnus und diverse Vogelarten. Der Krater strahlt eine ganz eigene Ruhe aus und hat irgendwie etwas paradiesisches. Das seltene schwarze Nashorn, welches im Ngorongorokrater zu Hause ist, bekamen wir leider nur aus einer grossen Distanz zu sehen, dafür aber wieder diverse Löwen. Das Highlight des Tages war dann auch ein „löwiges“, nämlich eine Löwenmama mit ihren zwei Jungen (gemäss unserem Guide zwischen einer und maximal zwei Wochen alt) – ach, das war süsser als jedes Zuckergebäck! Unser Guide drängte dann schon bald zum Aufbruch, was ein bisschen nervig war, aber so fuhren wir wieder zurück zum Ort Mto wa Mbu, an welchem wir auf dem Weg zur Serengeti bereits einen Tankstellenhalt gemacht hatten und bezogen dort in einem total schönen Campingplatz Quartier.

Sonnenaufgang auf dem Kraterrand, Ngorongoro Crater, Tanzania

Giraffen, auf dem Weg zum Ngorongoro Krater, Tanzania

Giraffen, auf dem Weg in den Ngorongoro Crater, Tanzania

ab in den Krater, Ngorongoro Crater, Tanzania

Blick auf den Ngorongoro Krater, Tanzania

Massai-Junge treibt seine Viehherde in den Ngorongoro Krater zum Tränken, Ngorongoro Crater, Tanzania

Gnus, Ngorongoro Crater, Tanzania

Crowned Crane, Ngorongoro Crater, Tanzania

im Ngorongoro Crater, Tanzania

Gnu, Ngorongoro Crater, Tanzania

Gnus in Reih und Glied, Ngorongoro Crater, Tanzania

Schwarzrücken-Schakal, Ngorongoro Crater, Tanzania

Löwenfamilie, Ngorongoro Crater, Tanzania

Tipsi und Tapsi mit Mama, Ngorongoro Crater, Tanzania

Tags darauf fuhren wir dann frühmorgens los zum nahegelegenen Lake Manyara National Park, dem letzten Park auf unserer Safari. Dieser ist besonders für die Löwen berühmt, welche dort auf die Bäume klettern, leider bekamen wir aber keine solche zu sehen. Dafür jede Menge Affen, bunte Vögel, Elefanten, Giraffen etc. Was lustig war, ist, dass die Tiere in dem Park irgendwie alle kleiner als an sonstigen Orten erscheinen. Ob das nun tatsächlich so ist oder einfach daran liegt, dass die Umgebung grüner und üppiger ist und die Tiere somit kleiner erscheinen wissen wir nicht.

Blick auf den Lake Manyara National Park, Tanzania

Affe, Lake Manyara National Park, Tanzania

Elefant, Lake Manyara National Park, Tanzania

Lake Manyara National Park, Tanzania

Manguste im Termitenhügel, Lake Manyara National Park, Tanzania

Redbocks, Lake Manyara National Park, Tanzania

Lake Manyara National Park, Tanzania

noch ein Vogel, Lake Manyara National Park, Tanzania

und noch ein Vogel, Lake Manyara National Park, Tanzania

und noch einer, Lake Manyara National Park, Tanzania

Bee Eater, Lake Manyara National Park, Tanzania

Nach einem Lunch auf dem Campingplatz fuhren wir dann zurück nach Arusha, wo wir unsere Bustickets für am nächsten Tag kauften, ein einfaches Hotel im Zentrum bezogen, ich mich noch ein wenig mit dem Veranstalters unseres Treks und der Safari stritt (meine Trekkingsandalen sind mit grösster Wahrscheinlichkeit von einem der Träger gestohlen worden und der Typ hat sich nicht mit einem Wort entschuldigt, sondern sogar noch eine Nachzahlung von uns für eine Hotelübernachtung verlangt… Tja, nicht mit Helen…), wir uns ein kühles Bierchen gönnten.

Am Montag wollten wir früh frühstücken, um dann pünktlich am Busstop zu sein. Das Frühstück sollte gemäss dem Receptionisten ab 06.00 Uhr serviert werden, als wir jedoch um 06.30 Uhr vor dem Speisesaal aufkreuzten, standen wir vor verschlossenen Türen. Etwa 20 Minuten und etliche Gänge zur Reception später tat sich was, wir frühstückten in aller Eile, verabschiedeten uns von Jaime und marschierten zum Busstop. Der Bus war dann eine sehr positive Überraschung. Klimatisiert war er zwar nicht, jedoch recht neu und es wurde sogar ein Snack und ein Getränk serviert. Die Fahrt hätte neun Stunden dauern sollen, rund elf Stunden nach der Abfahrt trafen wir dann im bereits in der Dunkelheit versunkenen Dar es Salaam ein. Das Hotel, welches wir anpeilten war geschlossen und so fanden wir ein Zimmer in einer Absteige um die Ecke.

Gestern spazierten wir kurz durch die nähere Umgebung des Hotels und zogen dann mit Sack und Pack an den Hafen, um die Fähre nach Zanzibar zu nehmen. Zwei Stunden später legte diese in Stone Town an – wunderschöne Farben, eine freundliche Atmosphäre und eine interessante Architektur hiessen uns willkommen und wir freuen uns, jetzt zwei Tage in Stone Town und dann noch ein paar weitere Tage an einem von Zanzibars Stränden zu geniessen…